📋 Bibliografische Angaben
Außenpolitik der Reichsstadt Nürnberg im 15. Jahrhundert. Korrespondenz und Gesandtschaften des Nürnberger Rates
Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte 79
Stadtarchiv Nürnberg
Geschichte & Kunst, Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte, Reihen47,00 €
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Beschreibung
Die engen Beziehungen der Reichsstadt Nürnberg zu den deutschen Königen und Kaisern sind bekannt. Im 15. Jahrhundert pflegte der Nürnberger Rat aber auch regelmäßige Kontakte mit den benachbarten Territorien und Herrschaften. Einerseits entsandte erBriefboten, andererseits machten sich Ratsherren und Gelehrte als Gesandte auf den Weg zu den Nachbarn: Pro Jahr waren es durchschnittlich 470 Briefe und 35 Gesandtschaften.
Ausgewertet wurden spätmittelalterliche serielle Quellen im Staatsarchiv Nürnberg, in erster Linie die Briefbücher des Inneren Rates mit den Abschriften der nach außen gesandten Briefe und die Reisekostenvermerke der Gesandten in den Rechnungsbüchern. Auf dieser Quellengrundlage werden Adressaten und Verhandlungspartner untersucht sowie die Anlässe der Kontaktaufnahme analysiert und interpretiert. Deutlich herausgearbeitet wird dabei das Bestreben des Rates, durch die rege Kommunikation mit den benachbarten Fürsten und Städten Konflikten vorzubeugen, die regionale Ordnung zu erhalten und die Interessen der Reichsstadt und ihrer Bürger zu schützen. Nicht nur die Reichspolitik, sondern auch diese regionale "Außenpolitik" trug zur Blüte der Stadt Nürnberg im Spätmittelalter bei.
Die engen Beziehungen der Reichsstadt Nürnberg zu den deutschen Königen und Kaisern sind bekannt. Im 15. Jahrhundert pflegte der Nürnberger Rat aber auch regelmäßige Kontakte mit den benachbarten Territorien und Herrschaften. Einerseits entsandte er Briefboten, andererseits machten sich Ratsherren und Gelehrte als Gesandte auf den Weg zu den Nachbarn: Pro Jahr waren es durchschnittlich 470 Briefe und 35 Gesandtschaften.
Ausgewertet wurden spätmittelalterliche serielle Quellen im Staatsarchiv Nürnberg, in erster Linie die Briefbücher des Inneren Rates mit den Abschriften der nach außen gesandten Briefe und die Reisekostenvermerke der Gesandten in den Rechnungsbüchern. Auf dieser Quellengrundlage werden Adressaten und Verhandlungspartner untersucht sowie die Anlässe der Kontaktaufnahme analysiert und interpretiert. Deutlich herausgearbeitet wird dabei das Bestreben des Rates, durch die rege Kommunikation mit den benachbarten Fürsten und Städten Konflikten vorzubeugen, die regionale Ordnung zu erhalten und die Interessen der Reichsstadt und ihrer Bürger zu schützen. Nicht nur die Reichspolitik, sondern auch diese regionale "Außenpolitik" trug zur Blüte der Stadt Nürnberg im Spätmittelalter bei.
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