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Haus- und Straßennamen der Münchner Altstadt

📋 Bibliografische Angaben

Verlag: Edition Wort&Wert
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-87707-763-4
Sprache: Deutsch
Seiten: 696
Einband: Hardcover
📖 Buch

Haus- und Straßennamen der Münchner Altstadt

Eine Veröffentlichung des Stadtarchivs München

von Dr. Helmuth Stahleder

Geschichte & Kunst

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Beschreibung

INHALT:
Haus- und Straßennamen gehören ebenso wie Baudenkmäler und andere Sehenswürdigkeiten zum historischen Inventar einer Stadt und dokumentieren ein wichtiges Stück Stadtgeschichte. Dieses Buch untersucht annähernd 1600 Namen der Münchner Altstadt, vor allem bis zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Außer einer möglichst vollständigen Erfassung der Straßennamen, Hausnamen und Ortsbezeichnungen werden diese lokalisiert, datiert und erklärt.
Die Hausnamen schließen auch die Namen alter Gewerbebetriebe mit ein, vor allem diejenigen von Gaststätten, Brauereien, Bädern und Mühlen. Ausführlich werden die Namen der Tore und Türme in der Stradtmauer behandelt. Die Namen von Bächen, Brücken und Brunnen vervollständigen diese kleine topographische Stadtgeschichte.
Helmuth Stahleder, 1940 in Landshut geboren, studierte Geschichte und Germanistik in München und war viele Jahre Leiter des Stadtarchivs München. Er veröffentlichte Abhandlungen zur bayerischen Geschichte und zur Geschichte der Landeshauptstadt, u.a. "Chronik der Stadt München" von 1157-1818, "Älteres Häuserbuch der Stadt München" und zahlreiche "Beiträge zur Geschichte Münchner Bürgergeschlechter des Mittelalters".

REZENSION:
"Ein ebeso hilfreiches wie umfassendesVademecum ins historische München, wie es kompakter und informativer nicht mehr möglich ist." Aus: Bayern im Umbruch, 2010/1
"Warum der Karlsplatz auch Stachus heißt. Fürwahr: Helmuth Stahleders Lexikon mit dem Titel "Haus- und Straßennamen der Münchner Altstadt" [...] ist nichts für diejenigen, die mal eben wissen wollen, warum der Karlspltz zugleich Stachus heißt. Selbstredend werden die Leser in dem 700 Seiten dicken Schinken darauf eine Antwort finden: der Stachus ist nach dem "Jäger und Bierzäpfler" Mathias Eustachius Föderl benannt, der in dem Haus an der Ecke Sonnen- und Bayernstraße von 1726 bis 1733 eine Wirtschaft hatte, die später von seiner Witwe, der "Stachuswirtin", weiterbetrieben wurde. Stahleders Buch ist aber vor allem ein Nachschlagewerk für (Hobby-)Historiker. Viele der 1600 aufgelisteten Straßen, Plätze, Häuser, Bäche, Brücken, Brunnen, Bäckereien und Brannweinereien existieren heute nämlich gar nicht mehr."
Aus: Münchner Merkur, 18.12.2009
Eine "Straße aufrufen, ihren früheren Namen suchen, deren Geschichte studieren und so auf weitere Straßen und Geschichten kommen. Am Ende hätte man eine ausführliche Historie Münchens. Das alles ermöglicht Helmuth Stahleders Buch [...] Darin erläutert Stahleder [...] nicht nur die aktuellen Stra0ennamen der Altstadt, sondern er holt längst vergessene Namen und Örtlichkeiten wieder aus der Versenkung. Auch die alten Hausnamen hat Stahleder ausfindig gemacht, man erfährt, wo dieser und jener Turm einst stand, wo undwann der "Glonnermetzger" oder der "Beutelmetzger" seinem Handwerk nachging, ebenso wo der Kosttorwirt war, das Gasthaus "Zum Großdamischen" oder das Wirtshaus "Bei der haarigen Trompete". Um all das zu recherchieren, muß Stahleder das Archivmaterial aus acht Jahrhunderten durchstöbert haben - eine immense und bewundernswerte Arbeit.
Herausgefunden hat er auch, welche die ältesten heute noch gebräuchlichen Münchner Straßennamen sind. [...] Der schlichte Titel des Buches verbirgt, dass Stahleder eine unermessliche Fülle an Geschichten ausgegraben hat, die weiter zu verfolgen eine reizvolle Aufgabe wäre - und zwar nicht nur für Historiker.
Aus: Süddeutsche Zeitung, 08.10.2009, Nr. 229, S. 38
Namen als Geschichte. Das monumentale Werk deslangjährigen stellvertretenden Leiters des Stadtarchivs zu den Münchner Haus- und Straßennamen erschein zuerst 1992 - und war eine echte Pionierleistung. Jetzt erscheint die überarbeitete Neuauflage. Sie wurde um viele Namen ergänzt und ist fast 700Seiten stark. Autor Helmuth Stahleder geht davon aus, dass Namen genauso wie Bauten und Denkmäler zum historischen Inventar einer Stadt gehören und deren Geschichte dokumentieren und lebendig machen. Ein Buch, das für Stadthistoriker unverzichtbarist und für Laien nützlich sein kann.
Aus: Die Stadt. Das tägliche München-Magazin der Abendzeitung vom 12.10.09, S. 4/5.

Haus- und Straßennamen gehören ebenso wie Baudenkmäler und andere Sehenswürdigkeiten zum historischen Inventar einer Stadt und dokumentieren ein wichtiges Stück Stadtgeschichte. Dieses Buch untersucht annähernd 1600 Namen der Münchner Altstadt, vor allem bis zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Außer einer möglichst vollständigen Erfassung der Straßennamen, Hausnamen und Ortsbezeichnungen werden diese lokalisiert, datiert und erklärt.
Die Hausnamen schließen auch die Namen alter Gewerbebetriebe mit ein, vor allem diejenigen von Gaststätten, Brauereien, Bädern und Mühlen. Ausführlich werden die Namen der Tore und Türme in der Stradtmauer behandelt. Die Namen von Bächen, Brücken und Brunnen vervollständigen diese kleine topographische Stadtgeschichte.

Helmuth Stahleder, 1940 in Landshut geboren, studierte Geschichte und Germanistik in München und war viele Jahre stellvertretebnder Leiter des Stadtarchivs München. Er veröffentlichte Abhandlungen zur bayerischen Geschichte und zur Geschichte der Landeshauptstadt, u. a. "Chronik der Stadt München" von 1157-1818, "Älteres Häuserbuch der Stadt München" und zahlreiche "Beiträge zur Geschichte Münchner Bürgergeschlechter des Mittelalters".

Bibliografische Daten

ISBN-13:978-3-87707-763-4
Verlag:Edition Wort&Wert
Erscheinungsjahr:2009
Seiten:696
Einband:Hardcover
Medientyp:Buch
Sprache:Deutsch

Schlagworte

Straßennamen München Häusernamen Geschichte & Kunst