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Ibach und die Anderen

📋 Bibliografische Angaben

Autor/in: Florian Speer
Herausgeber: Volkmar Wittmütz
Verlag: Edition Wort&Wert
Erscheinungsjahr: 2002
ISBN: 978-3-87707-587-6
Sprache: Deutsch
Seiten: 336
Einband: Hardcover
Reihe: Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals
📖 Buch

Ibach und die Anderen

Rheinisch-Bergischer Klavierbau im 19. Jahrhundert

von Florian Speer

Hrsg.: Volkmar Wittmütz

Geschichte & Kunst, Reihen

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Beschreibung

REZENSION:
Voll berechtigten Stolzes schreibt Rolf Ibach im Grußwort, dass die Firma Rud. Ibach Sohn nun über 200 Jahre bestehe und die Familie damit die älteste noch existierende Klavierbauerfamilie der Welt sei. Bei der Feier dieses Ereignisses,1994, entstand der Plan, die Geschichte des Unternehmens, die gleichzeitig eine Familiengeschichte darstellt, zu beschreiben. Sieben Jahre später liegt sie nun vor und ist, basierend auf den vielfältigen Beständen des Ibach-Familien- und Firmenarchivs, ein beeindruckendes, umfangreiches Werk geworden, das auch als Dissertation von der Bergischen Universität in Wuppertal angenommen wurde. ... Der sich anschließende Katalog stellt die "Klavierbauerlandschaft" von Aachen bis Winterscheid, im Bergischen Land und am Niederrhein vor. Nicht immer bestehen die Konkurrenzbetriebe sehr lang, oft sind sie dem handwerklichen Bereich zuzuordnen. Oft sind sie vergessen, auch an ihren Wirkunsorten. So ist es besonders zu begrüßen, dass sie in diesem Zusammenhang wieder lebendig werden und diese präzise gearbeitete Firmengeschichte aus Barmen in ihrer Beziehung zur weiteren Region bereichern.

Die älteste produzierende Klavierfabrik der Welt ist Rud. Ibach Sohn, gegründet 1794, heute noch von der Gründerfamilie geführt, inzwischen in der siebten Generation. Florian Speer beschreibt den Weg des Unternehmens über die ersten einhundert Jahre, vom Ende des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.Feststellen lassen sich zwei Entwicklungsperioden: eine Zeit handwerklicher Instrumentenfertigung bis etwa 1869 und eine Zeit industrieller Produktion, die ihren Höhepunkt mit Beginn des Ersten Weltkriegs haben sollte. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen vornehmlich wirtschafts- und kulturgeschichtliche Aspekte, so z.B. die technische Entwicklung des Produkts, Finanzierungsfragen, Absatzprobleme und Export, Situation der Arbeitnehmerschaft, Rohstoffbeschaffung, Ausstellungswesen, den Beginn der ersten Hersteller-Organisationen sowie das künstlerische Instrumentendesign. Besondere Beachtung verdienen auch die Kontakte zwischen der Klavierbauerfamilie und einzelnen Komponisten und Pianisten, wie beispielsweise Liszt oder Wagner.

Bibliografische Daten

ISBN-13:978-3-87707-587-6
Verlag:Edition Wort&Wert
Erscheinungsjahr:2002
Seiten:336
Einband:Hardcover
Medientyp:Buch
Sprache:Deutsch
Reihe:Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals

Schlagworte

Klavier Klavierbau Franz Liszt Richard Wagner