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Nur ein Medizyniker
Poetische Seitensprünge meiner Erlanger Wachsaalzeit
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Beschreibung
Das ist kein Roman trotz der abenteuerlichen Figuren, kein Tatsachenbericht trotz der erschreckenden Wirklichkeit, keine Dichtung trotz Verse, kein Tagebuch, obwohl im Alltag einer Klinik entstanden. Im Frühling hatte ich begonnen. Im Herbst riss ichdie vergilbten Blätter aus meinem Notizbuch und, vollgekrizelt mit Namen, Krankengeschichten, Daten und Fakten: Gedanken über meine Wachssalzeit, Kollegen, Schwestern, Patienten - und auch Tiere, die mir hier begegnet waren. Hintergedanken der Menschlichkeit!
Das ist der Inhalt meines Papierkorbes, in dem Sie da blättern: Poesie aus Abfällen, Spottlied aus Lust, Liebeslied aus Trauer, Mitleid, Ärger und Erfahrung.
Trauer über die Unvollkommenheit dieses Berufes. Das ist eine bittere Freudenträne, ein fröhlicher Leichenschmaus. Dies ist nur der satirische Versuch eines ungläubigen Medizinmannes, einem gläubigen Chirurgen, sich selbst zu finden in diesem schönen Gewerbe, das uns Zauberkünstler, Priester, Heilige überließen, weil es ihnenselbst zu nahe der Wirklichkeit war.
Das ist kein Roman trotz der abentuerlichen Figuren, kein Tatsachenbericht trotz der erschreckenden Wirklichkeit, keine Dichtung trotz Verse, kein Tagebuch, obwohl im Alltag einer Klinik entstanden. Im Frühling hatte ich begonnen. Im Herbst riss ich die vergilbten Blätter aus meinem Notizbuch und, vollgekrizelt mit Namen, Krankengeschichten, Daten und Fakten: Gedanken über meine Wachssalzeit, Kollegen, Schwestern, Patienten - und auch Tiere, die mir hier begegnet waren. Hintergedanken der Menschlichkeit!
Das ist der Inhalt meines Papierkorbes, in dem Sie da blättern: Poesie aus Abfällen, Spottlied aus Lust, Liebeslied aus Trauer, Mitleid, Ärger und Erfahrung.
Trauer über die Unvollkommenheit dieses Berufes. Das ist eine bittere Freudenträne, ein fröhlicher Leichenschmaus. Dies ist nur der satirische Versuch eines ungläubigen Medizinmannes, einem gläubigen Chirurgen, sich selbst zu finden in diesem schönen Gewerbe, das uns Zauberkünstler, Priester, Heilige überließen, weil es ihnen selbst zu nahe der Wirklichkeit war.
Über den Autor / die Autorin
Geboren im 2. Weltkrieg (Oberasbach). Neues Gymnasium Nürnberg, Studium in Erlangen, Wien und Graz. Wehrdienst. Facharzt für Chirurgie und Kinderchirurgie. Dr. med., Dr. med. habil., Universitätsprofessor FAU Erlangen. Fachgebiets-Herausgeber Thieme Compliance. Lieblingssprachen Latein, Griechisch, Deutsch, Englisch, Französisch. Ritter der Schlaraffia Am Erlenanger. Bundesverband deutscher Schriftstellerärzte. AH Corps Onoldia. Studentenhistoriker. Seit 1999 Herausgeber „Einst und Jetzt“ des VfcG.
Bibliografische Daten
Schlagworte
