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Zur Kriminalisierung und Verfolgung der Kontakte zwischen Deutschen und Ausländern während des Zweiten Weltkriegs in Nordbayern
Eine Studie
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Beschreibung
INHALT:
Mit Kriegsausbruch im September 1939 war die NS-Regierung gezwungen, den stetig steigenden Arbeitskräftebedarf zu decken. Der massenhafte Ausländereinsatz im Dritten Reich wurde zwar als notwendig betrachtet, doch galt er gleichzeitig als eine potenzielle Gefahrenquelle, die jedoch von der NS-Regierung überschätzt wurde, denn die Kontakte der Volksgenossen mit den im Reich eingesetzten Ausländern waren häufig zu vertraulich oder zu freundschaftlich.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Kriminalisierung und Verfolgung der Kontakte zwischen Deutschen und Ausländern während des Zweiten Weltkriegs am Beispiel Nordbayerns.
Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung steht jedoch nicht die Studie zum Verhalten der deutschen Bevölkerunggegenüber "Fremdarbeitern" sondern vielmehr die polizeiliche und gerichtliche Verfolgung des "verbotenen Umgangs".
Hauptsächlich anhand der regionalen Quellenüberlieferung werden die Folgen der verbotenen Kontakte für die Kriegsgefangenen, ausländischen Zivilarbeiter und für die deutschen Staatsangehörigen in der Strafpraxis der Militär-, Zivil- und Polizeijustiz aufgeklärt.
Aus dem Vorwort:
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um die überarbeitete Fassung meiner Dissertation zum Thema "Verbotener Umgang. Zur Kriminalisierung und Verfolgung der Kontakte zwischen Deutschen und Ausländern während des Zweiten Weltkriegs in Nordbayern", die im Jahr 2014 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg angenommen wurde.
Bibliografische Daten
Schlagworte
