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Die Dokumente berichten über die Anfänge der Gesellschaft und die umstrittene Art der Leitung durch den Geschäftsführenden Sekretär, über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg, das selten unproblematische Verhältnis zur 1927 gegründeten Kommission für bayerische Landesgeschichte, sie geben aufschlussreiche Einblicke auch in den Neubeginn fränkischer Geschichtswissenschaft unter schwierigsten Arbeits- und Lebensbedingungen in der Zeit unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, sind auch Zeitzeugnisse für die Arbeitsziele und Arbeitsmöglichkeiten
in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts und das menschliche und kollegiale Zusammenleben im Zeichen der Entnazifizierung mit ihren Verdächtigungen, Denunziationen und Persilscheinen, falschen Selbsteinschätzungen, Erwartungen und Enttäuschungen.
Dieter Joachim Weiß studierte Geschichte, Deutsch und Lateinische Philologie des Mittelalters in Erlangen, Wien und München, er promovierte 1990 und habilitierte 1996 an der FAU Erlangen-Nürnberg. Er ist Lehrstuhlinhaber für Bayerische und Vergleichende Landesgeschichte mit besonderer Berücksichtigung des Mittelalters an der LMU München, außerdem wiss. Leiter der Gesellschaft für fränkische Geschichte und zweiter Vorsitzender der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.