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Dieses Buch erzählt die unbekannte und spannende Geschichte der fast 250 Jahre alten mennonitischen Gemeinde im westlichen Thüringen und im östlichen Unterfranken.
Die Mennoniten, aus den Täufern der Reformationszeit hervorgegangen, gehören heute zu den Evangelischen Freikirchen. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein dauerte der Prozess der religiösen und gesellschaftlichen Gleichstellung dieser Glaubensgemeinschaft. Aufgrund der zurückgezogenen Lebensweise ihrer Mitglieder blieben ihr Wesen und Wirken meist weitgehend im Verborgenen. Dennoch hat sie in vielen Regionen, so auch in Südwest- und Süddeutschland, bis in die heutige Zeit erkennbare Spuren in der Religions-, Sozial- und Landwirtschaftsgeschichte hinterlassen.
Matthias Stickler studierte von 1988 bis 1995 Geschichte, Deutsch und Sozialkunde an der Universität Würzburg und legte dort das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Er wurde 1997 promoviert und habilitierte sich 2003. Er lehrt neuere und neueste Geschichte an der Universität Würzburg, leitet dort das Institut für Hochschulkunde und ist Studiengangkoordinator der Philosophischen Fakultät. Seit 2017 ist er 1. Vorstand der Freunde mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V.
Hermann Hage, Jahrgang 1955, hat amisch-mennonitische Vorfahren. Er studierte Geschichte, Germanistik und Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasien in Regensburg und Erlangen und promovierte 2009 berufsbegleitend in Würzburg mit der Arbeit „Amische Mennoniten in Bayern im 19. Jahrhundert.“ Er war langjährig als Mitarbeiter und Leiter der Volkshochschule und stellvertretender Kulturreferent in Regensburg tätig. Von 2014 bis 2022 leitete er als berufsmäßiger Stadtrat das Referat für Bildung in seiner Heimatstadt. Von ihm erschienen zahlreiche Veröffentlichungen zur Bayerischen Landesgeschichte, sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der Mennoniten in Bayern.