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Dieses Buch würdigt in Gänze die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaskade des Veitshöchheimer Hofgartens unter allen wesentlichen kunsthistorischen Gesichtspunkten. Sie wurde vom Garten liebenden Würzburger Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim in Auftrag gegeben und mit Beteiligung der Würzburger Hofkünstler Johann Philipp Geigel, Johann Peter Wagner und Materno Bossi zwischen 1771 und 1776 errichtet. Es entstand eine großartige Anlage aus Architektur, Skulptur und Wasser, die neben dem Parnass zu den wichtigsten Wasserkünsten des Hofgartens zählte. Die Veitshöchheimer Kaskade stellte in ihrer Verbindung aus Wasserspiel und Ruinenarchitektur außerdem eine Besonderheit im fränkischen Raum dar.
Die vorliegende Arbeit präsentiert neben neuen Erkenntnissen zur Baugeschichte und zum komplexen Figurenprogramm auch eine ausführliche Vorbildanalyse. Darüber hinaus wird den künstlerischen Gestaltungsaspekten des Wassers Aufmerksamkeit geschenkt. Abschließend thematisiert der Autor die Notwendigkeit und Möglichkeit einer Wiederherstellung der Kaskade - nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Gartendenkmalpflege.
Matthias Stickler studierte von 1988 bis 1995 Geschichte, Deutsch und Sozialkunde an der Universität Würzburg und legte dort das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Er wurde 1997 promoviert und habilitierte sich 2003. Er lehrt neuere und neueste Geschichte an der Universität Würzburg, leitet dort das Institut für Hochschulkunde und ist Studiengangkoordinator der Philosophischen Fakultät. Seit 2017 ist er 1. Vorstand der Freunde mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V.
Jahrgang 1989. 2008–2011 Ausbildung zum Kirchenmaler in Unterfranken. 2011–2014 Gesellentätigkeit. 2014–2020 Studium der Fächer Kunstgeschichte und Alte Welt (Altertumswissenschaften) in Würzburg. 2020–2022 wissenschaftlicher Volontär im Museum Georg Schäfer, Schweinfurt. Seit 2022 Schlossführer bei der Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg. Schriftführer im Verein Freunde der Würzburger Residenz und Mitglied des Ortskuratoriums Würzburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Weitere Forschungen: Gemäldesammlung und Tafelkultur der Würzburger Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert.