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Der 31. Oktober gilt als der Beginn der Reformation. Der damals 34-jährige Augustinermönch Martin Luther veröffentlicht seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der Kirche.
Diese Publikation soll klären, warum gerade in Nördlingen die Gedanken der Reformation schon ein halbes Jahr nach Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen so positiv aufgenommen worden sind. Um eine Antwort auf diese Feststellung zu finden, muss der Blick auf das dortige Karmeliterkloster gerichtet werden, denn hier fiel der refomatorische Impuls auf besonders fruchtbaren Boden. Auf welchen Wegen hat man in der Abgeschiedenheit des Klosters Kenntnis von den Vorgängen in Wittenberg erhalten? Welche Rolle spielten dabei die Nördlinger Studenten auf den Universitäten Wittenberg und Leipzig?
Ebenfalls enthalten ist ein Rundgang zur Reformationsgeschichte der Stadt.
DR. WILFRIED SPONSEL - 1955 in Heidenheim/Brenz geboren, aufgewachsen in Nördlingen -absolvierte nach seinem Studium der Fächer ev. Theologie, Philosophie, Erziehungswissenschaften, Geschichte und Psychologie in Tübingen das erste und zweite Staatsexamen für das höhere Lehramt. Ab 1987 war er als Archivar in den oettingischen Archiven Wallerstein und Harburg tätig und besuchte berufsbegleitend die Archivschule am Bayerischen Hauptstaatsarchiv. 1991 promovierte Dr. Wilfried Sponsel an der Universität Augsburg bei Prof. Dr. Pankraz Fried, Lehrstuhl für bayerische und schwäbische Landesgeschichte. Von 1999-2022 arbeitete er als Archivar und Stadtheimatpfleger der Stadt Nördlingen. Dr. Wilfried Sponsel ist Mitglied in der Schwäbischen Forschungs¬gemeinschaft und arbeitet in mehreren Institutionen und Vereinen mit kulturellen Schwerpunkten.
Dr. Wilfried Sponsel, Karl-Brater-Str. 7, 86720 Nördlingen