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Der aus Flandern stammende Oswald Onghers (1628-1706) ließ sich um 1658 im Hochstift Würzburg nieder. Als Hofmaler machte er die flämische Malerei mit ihren bedeutenden Hauptvertretern Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck in Franken bekannt und schuf vor allem Altarbilder. Seine Auftraggeber waren die regierenden Fürstbischöfe der beiden geistlichen Fürstentümer Würzburg und Bamberg, ebenso die jeweiligen Domkapitel sowie zahlreiche Klöster und einzelne Kapitulare. Da geistliche Würdenträger ihre Pfründe oder Dignitäten über die eigentlichen Gebiete der Hochstifte hinaus hatten, ergibt sich eine weite räumliche Streuung.
Der Autor Wolfgang Kümper stellt den Künstler Onghers in seinem Werdegang anhand der noch über 200 erhaltenen Gemälde vor und zeigt Bezüge zu Arbeiten seiner Vorbilder auf, die ihm in erster Linie als Kupferstiche nach den Gemälden eines Rubens oder van Dyck zur Verfügung standen.
Dieter Joachim Weiß studierte Geschichte, Deutsch und Lateinische Philologie des Mittelalters in Erlangen, Wien und München, er promovierte 1990 und habilitierte 1996 an der FAU Erlangen-Nürnberg. Er ist Lehrstuhlinhaber für Bayerische und Vergleichende Landesgeschichte mit besonderer Berücksichtigung des Mittelalters an der LMU München, außerdem wiss. Leiter der Gesellschaft für fränkische Geschichte und zweiter Vorsitzender der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Geboren 1942 in Osnabrück, nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums Studium der Medizin in München, Graz und Würzburg. Promotion zum Dr. med. mit einem Thema aus der Sportmedizin. Wissenschaftlicher Assistent an der Universitätsklinik Würzburg. Von 1973 - 2007 eigene akademische Lehrpraxis für Allgemeinmedizin in Thüngersheim. Seit 1989 bis heute Veröffentlichungen über die aus Thüngersheim stammende Malerfamilie Urlaub. Seit 2008 Seniorstudent für Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg. Forschungen und Veröffentlichungen über die flämischen Maler Oswald Onghers und Johann Baptist de Rüll.