📋 Bibliografische Angaben
Die Blütezeit der Würzburger Hofmusik unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim
Aus dem unveröffentlichten Briefwechsel mit seinem Bruder Joseph Franz Graf von Seinsheim 1765-1779
Hrsg.: Gesellschaft für fränkische Geschichte, Würzburg mit Geschäftsstelle
Geschichte & Kunst, Reihen, Sachliteratur, Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte e.V., VIII. Reihe: Quellen und Darstellungen zur fränkischen Kunstgeschichte32,00 €
inkl. MwSt. · Schweiz und sonstiges Drittland: steuerfreie Ausfuhr im Checkout · Versandkostenfrei ab 100 €
Beschreibung
Von wenigen geistlichen Reichsfürsten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dürfte es eine so dicht überlieferte Privatkorrespondenz geben wie von Adam Friedrich Graf von Seinsheim, der 1755 auch zum Fürstbischof von Bamberg gewählt wurde. Bis zum Tod 1779 schrieb Seinsheim zwei Mail in der Woche, manchmal auch öfters, seinem Bruder, dem Münchener Obersthofmeister sowie Geheimen Staats- und Konferenzminister Joseph Franz Graf von Seinsheim. Die Inhalte dieser Briefe sind äußerst vielfältig, berücksichtigen die große Politik ebenso wie das persönliche Befinden. Für die Kulturgeschichte der fränkischen Hochstifte sind sie eine nicht zu unterschätzende, wenn auch schwer erreichbare Quelle, da sich die Korrespondenzen der beiden Brüder der Gräflich Seinsheimischen Hausarchiv in Schloss Sünching, also im Süden der Oberpfalz, befinden. Soweit zu erkennen wurden sie mit Blick auf die genannten Hochstifte bisher nur für den Bereich der Architektur, bildenden Kunst und Kunstpatronage systematisch ausgewertet. Ein weiterer Bereich, der dem Fürstbischof ebenso am Herzen lag, wird hier in Form einer Edition vorgestellt, die Musikpflege insbesondere seit Errichtung eines Hoftheaters in der Würzburger Residenz. Somit ist es erstmals möglich, die Abfolge aller Opernaufführungen zwischen 1765 und 1779 zu rekonstruieren. Durch Verschränkung mit den bereits vorhandenen Studien zur Würzburger und Bamberger Hofmusik entsteht so ein eindrucksvolles Gesamtbild, wie es wohl kein anderer geistlicher Fürstenhof aufweisen kann.
Über den Autor / die Autorin
Die Gesellschaft für fränkische Geschichte e.V. stellt sich die Aufgabe, die Erforschung der Geschichte im Bereich des ehemaligen fränkischen Reichskreises, seiner Territorien und angrenzenden Gebiete zu fördern. Dies geschieht, indem sie die Quellen der politischen Geschichte, der Rechts-, Verfassungs-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte, der Münzkunde, der Genealogie, Sphragistik und Heraldik in einer den Anforderungen der Geschichtswissenschaft entsprechenden Weise bearbeiten lässt. Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeit macht die Gesellschaft für fränkische Geschichte durch Editionen und Darstellungen allgemein zugänglich und verwertbar. Geschichte, Kunst und Kultur Frankens stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit der Gesellschaft für fränkische Geschichte. Wir wollen mit den von uns herausgegebenen Publikationen und Schriftenreihen dazu beitragen, dass die Geschehnisse der Vergangenheit in der Gegenwart besser verstanden werden.
Bibliografische Daten
Schlagworte
