Wilhelm Wehner 🔍 Vergrößern

📋 Bibliografische Angaben

Autor/in: Norbert Lenhard, Gisela Notz, Helge Döhring
Verlag: Edition Wort & Wert
ISBN: 978-3-911812-01-6
Sprache: Ger
Seiten: 140
Einband: Softcover
📖 Buch

Wilhelm Wehner

von Norbert Lenhard, Gisela Notz, Helge Döhring

Geschichte & Kunst

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Auf den ersten Blick könnte man sagen: Er war ein wilder Hund, dieser Wilhelm Wehner. 1916 verweigerte Wehner als erster Kriegsdienstverweigerer in Schweinfurt den Dienst an der Waffe und rief hier 1919 die Räterepublik aus.

Schon um 1906 hatte sich der junge Arbeiter bei der Gruppe um die Zeitung „Revolutionär“ in Berlin politisiert. Vor Gericht wurde er angeklagt wegen „Erpressung“ des Unternehmers Ernst Sachs. Jedoch überraschend freigesprochen. Doch waren dies nicht nur vorübergehende Jugendwildheiten. Der umtriebige Arbeiter gründete in Schweinfurt eine Ortsgruppe der „Freien Arbeiter Union Deutschlands“, lud die international tätige Anarchistin Emma Goldman ein und pflegte nach 1945 einen umfangreichen Briefverkehr mit dem anarchosyndikalistischen Autor Rudolf Rocker, der in den USA lebte.

Norbert Lenhard gelingt es, das politische Leben des Schweinfurter Werkzeugschleifers Wilhelm Wehner (1885–1968) in wichtigen Etappen nachzuzeichnen und aus verschiedenen Archiven einen umfangreichen Quellenschatz auszuwerten. Die Gedankenwelt des freiheitlichen Sozialismus bildet mit ausgewählten Texten den politischen Rahmen des Buches.

Unter anderem mit Beiträgen von Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin aus Berlin und Helge Döhring, Historiker aus Bremen.

Bibliografische Daten

ISBN-13:978-3-911812-01-6
Verlag:Edition Wort & Wert
Erscheinungsjahr:2025
Seiten:140
Einband:Softcover
Medientyp:Buch
Sprache:Ger

Schlagworte

Initiative gegen das Vergessen Schweinfurt Wilhelm Wehner Geschichte Revolutionär Räterepublik Arbeiterbewegung 1916 Sozialismus